Peter Altmaier

Zur Person: Peter Altmaier

Im Jahr 1958 erblickt Peter Altmaier im saarländischen Ensdorf das Licht der Welt. Dort verbringt er auch seine Kindheit und geht zur Schule. Nach dem Abitur studiert Peter Altmaier Jura und spezialisiert sich auf Europarecht. Fasziniert von der europäischen Idee, wird er Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats- und Völkerrecht und später am Lehrstuhl für Europarecht in Saarbrücken.

Dieses Interesse führt ihn anschließend als Mitarbeiter zur Europäischen Kommission, deren Aufnahmeprüfung Peter Altmaier 1990 besteht und fortan die europäische Sozialpolitik mitgestaltet. Im Jahr 1993 wird er schließlich sogar Generalsekretär der EG-Verwaltungskommission für die soziale Sicherheit der Wanderarbeiter.

Klaus Töpfer, zu dieser Zeit Bundesumweltminister und CDU-Vorsitzender im Saarland, überzeugt Peter Altmaier von einer Kandidatur für den Deutschen Bundestag. Und das gleich mit Erfolg: So wählen die Saarländerinnen und Saarländer Peter Altmaier 1994 erstmals als Volksvertreter nach Bonn. Dort sorgt er schnell für frischen Wind und neue Impulse – etwa als Mitglied der so genannten „Pizza-Connection“, als „Junger Wilder“ oder dadurch, dass er 1998 als erster Unionspolitiker an einer Podiumsdiskussion mit Lesben und Schwulen teilnimmt.

Peter Altmaier hat Erfolg mit seiner politischen Arbeit – das zeigen die zunehmend wichtigeren Aufgabenbereiche, die man ihm anvertraut. Nach Stationen als Justitiar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, als Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium und als Erster Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion beruft Bundeskanzlerin Angela Merkel ihn im Mai 2012 zum Bundesumweltminister.

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 gelingt es Peter Altmaier erneut, seinen Wahlkreis zu gewinnen. Nach dem Abschluss der Verhandlungen zur Bildung einer Großen Koalition zwischen CDU, CSU und SPD wird er Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben. In diesen Funktionen koordiniert er das Zusammenwirken der Ministerien und ist Verbindungsstelle zum Parlament, den Bundesländern und zu gesellschaftlichen Gruppen.